Ein Gehäuse für den  Raspberry Pi

„Ich bin Admin, ich darf das!“

Der Raspberry PI.

Ein Computer, bestehend aus einer einzigen Platine in der Größe einer Visitenkarte und einer SD Karte, ausgerüstet mit zwei USB Anschlüssen, einem Lan Anschluss, einem HDMI-, Chinch Video- und Klinke Audio Ausgang.

Einziger Nachteil:

Er wird ohne Gehäuse geliefert.

Was tut man also?
Man baut sich eins selber. (Hier nochmal ein riesen Dankeschön an Micha aus der Werkstatt des ISB!)

Erst mal auspacken und begutachten.

Leider (oder zum Glück) hat das Plastikgehäuse keine Löcher für die Anschlüsse.

Bodenplatte zurechtsägen und provisorische Halterungen anbringen.

Der Plan für den Rahmen und die Maße:

Der Raspberry: 5,6 X 8,5cm

Für die Seitenwände habe ich 7mm dickes Holz verwendet.


Die Fläche des Raspberry

  1. +2mm Luft an jeder Seite

  2. +2 X 7mm 

= 7,4 X 10,3cm für die Bodenplatte.


Außerdem brauchte ich

2 Leisten 7,4 X 3,5 cm

und

2 Leisten 10,3 X 3,5 cm

Die Seitenwände mit den Löchern für die Anschlüsse

Der Test: und siehe da, alles passt :)

Dann kann ja jetzt geleimt und die Bodenplatte befestigt werden.

Während der Leim Trocknet wird der Deckel gesägt.

Eine alte Sitzfläche von einem Stuhl als Lüftungsgitter

2 Mainboardschrauben auf der Bodenplatte als Befestigung

Das fertige Gehäuse, geölt und mit Raspberry.

Arbeitsaufwand ca ein halber Tag.

Ich finde, für den ersten Versuch ist es

gar nicht mal so schlecht geworden.

Für den Nachbau empfehle ich aber, das gesammte gehäuse etwas größer zu machen, damit man um den Raspberry zu entfernen nicht immer die Bodenplatte abschrauben muss. Da er bei mir in dem Gehäuse bleibt, stört es mich aber nicht.